Hörproben

Diese Aufnahmen von zwei Stücken aus dem Zyklus „Recordari“ enstanden als Live-Aufnahmen bei einem Konzert in Ulm. Sie haben keine verbindliche Studioqualität, sondern sind lediglich als Höreindruck für Programmgestalter*innen gedacht.

Spielanweisung: „Benutzen Sie einen recorder, um die akustische Umgebung des Aufführungsortes an den Aufführungsort zu versetzen. Benutzen Sie bei der Aufführung einen recorder, um Ihren Weg zum Aufführungsort (ganz oder teilweise) auf akustische Weise nachzuerzählen.“ Verwendete recorder-Aufnahme: Elisabeth Haselberger (Vor der Buchhandlung Aegis, Ulm, 31. Juli 2018, mittags)

 

Spielanweisung: „Benutzen Sie einen recorder, um ein konkretes politisches Ereignis akustisch wiederzugeben, bei dem Sie anwesend waren, z.B. eine Demonstration […] Benutzen Sie einen recorder, um Ihre Haltung bzgl. der Situation oder der dort formulierten Ansichten auszudrücken.“ Verwendete recorder-Aufnahme: Gerald Fiebig (Demonstration gegen neues bayerisches Polizeiaufgabengesetz, Marienplatz, München, 10. Mai 2018).
Die Vorbereitung der Uraufführung von „Recordari #2“ wurde ermöglicht durch einen Arbeitsaufenthalt im Kunstort ELEVEN Artspace, Starzach-Börstingen.

 

Diese Liveaufnahme in Demoqualität entstand beim Festival Experimentelle Musik in München am 08.12.2018. Die Musik für dieses Konzert wurde auf der Basis der Textpartitur von „Recordari #1“ entwickelt. Indem Fieldrecordings vom Weg zum Auftrittsort in unterschiedlicher Geschwindigkeit wiedergegeben werden, spielt der „Recorder“-Part mit der Relativität von Zeit, während die Blockflöte notwendigerweise in Echtzeit agiert.

 

„F_eber“ (der Titel ist eine Anspielung auf den antifaschistischen Februaraufstand 1934 in Österreich) ist ein Stück, das sich dem musikalischen Eingedenken widmet. Das verwendete O-Tonsprachmaterial stammt von Gerald Fiebigs 1923 geborener Großmutter, die Kindheitserinnerungen an besagtes Ereignis erzählt.

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